Covid-19

Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor

Das Covid-19-Gesetz wurde am 25. September in einer Schlussabstimmung von beiden Kammern gutgeheissen. Der Bundesrat hat die in Artikel 11 Covid-19-Gesetz vorgesehenen Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor in einer Verordnung konkretisiert.

» Download Covid-19-Kulturverordnung vom 14. Oktober 2020

» Download Erläuterungen zur Covid-19-Kulturverordnung vom 14. Oktober 2020

 

Übersicht und Informationen zu allen Unterstützungsmassnahmen:

» Bundesamt für Kultur

» www.branchenhilfe.ch

 

 

Coronavirus Covid-19: Aktuelle Entwicklungen auf kulturpolitischer Ebene

 

 

Aarau, 30. November 2020

Medienmitteilung der Taskforce Culture: Wintersession - Änderungen des Covid-19-Gesetzes

In der Wintersession der eidgenössischen Räte wird über für den Kultursektor wichtige Änderungen des Covid-19-Gesetzes abgestimmt. Das betrifft insbesondere die Regeln zur Härtefallentschädigung, zur Kurzarbeitsentschädigung für befristete Arbeitsverhältnisse, zu den Rahmenfristen in der Arbeitslosenversicherung sowie zum Erwerbsersatz für Selbstständige.

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 30. November

 

 Aarau, 2. November 2020

Medienmitteilung: Der Musiksektor braucht Planungssicherheit, rasche Hilfe und Perspektiven

Der Bundesrat hat am 28. Oktober entschieden: Schweizweit sind öffentliche Veranstaltungen bis auf Weiteres nur mit höchstens 50 Personen zugelassen. Diskotheken und Tanzlokale müssen schliessen. Proben von Kulturvereinen im Laienbereich sind nur noch mit maximal 15 Personen möglich. Amateurchöre dürfen nicht mehr proben. Auch im Bildungsbereich gibt es teilweise erhebliche Einschränkungen.

Kurzfristig braucht es nun die rasche Umsetzung der versprochenen Unterstützungsmassnahmen, mittel- bis längerfristig braucht es Perspektiven für den Musiksektor entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Dachverbände müssen besser und vor allem frühzeitig von den staatlichen Entscheidungsträgern eingebunden werden. Nur gemeinsam kann es gelingen, die kulturelle Vielfalt zu erhalten.

Die Akteurinnen und Akteure im Musiksektor können nachvollziehen, dass es harte Massnahmen braucht, um die steigenden Infektionszahlen einzudämmen und eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern. Alle müssen ihren Beitrag leisten. Deshalb haben professionelle Musikschaffende, Unternehmen im Musiksektor (insbesondere Veranstalter), die Vereine im Bereich der Laienkultur, die Bildungsstätten und die Musiklehrpersonen die Massnahmen von Bund und Kantonen von Anfang an mitgetragen, viel in Schutzkonzepte investiert und diese konsequent und verantwortungsbewusst umgesetzt. Nichtsdestotrotz haben die Massnahmen zur Eindämmung der Epidemie drastische Auswirkungen auf den gesamten Musiksektor.

Der Schweizer Musikrat fordert:

  • Der Musiksektor braucht Planungssicherheit
  • Der Musiksektor braucht rasche Hilfe
  • Der Musiksektor braucht mittel- und längerfristige Perspektiven

» Hier geht es zur Medienmitteilung des SMR vom 30. Oktober

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 30. Oktober

 

 

Aarau, 25. Oktober 2020

Der Kultursektor braucht Klarheit und einheitliche Regeln

Der Kultursektor kann nachvollziehen, dass zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie einschneidendere Massnahmen notwendig sind. Diese werden aber viele Kulturschaffende und Kulturunternehmen endgültig existenziell gefährden. Staatliche Einschränkungen der wirtschaftlichen Tätigkeiten müssen mit rascher und unbürokratischer finanzieller Hilfe abgefedert werden. Der Einbezug der Kulturverbände auf allen Ebenen der Staatsorganisation (Bund, Kantone und Gemeinden) ist wichtiger denn je.

Die vier Hauptforderungen:

  • Schweizweit einheitliche Regelungen für Kulturveranstaltungen
  • Einbezug der Kulturverbände bei der Ausgestaltung der gesamtwirtschaftlichen Massnahmen (Kurzarbeit, Corona-Erwerbsersatz)
  • Frühzeitige Information der Kulturverbände über Pandemiemassnahmen und Einbezug bei der konkreten Umsetzung
  • Rasche und unbürokratische Leistung der versprochenen finanziellen Unterstützung

Immer mehr Kantone schliessen Kultureinrichtungen oder erlassen die unterschiedlichsten Regeln zur Einschränkung kultureller Aktivitäten. Der Kultursektor benötigt Klarheit von Seiten der Behörden und schweizweit einheitliche Regelungen, um überhaupt vernünftig planen zu können. Auch die Vereine der Laienkultur müssen wissen, welche Bedingungen für ihre Vereinstätigkeiten wie beispielsweise Proben gelten.

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 25. Oktober 2020

 

 

 

Aarau, 26. September 2020

Herbstsession im Zeichen der Kultur

Mit dem Ende der Herbstsession hat das Parlament zwei für den Kultursektor der Schweiz wichtige Geschäfte beschlossen: das Covid-19-Gesetz und die Kulturbotschaft 2021–2024. Kulturthemen haben in dieser Session durch das Parlament eine starke und breit abgestützte Rückendeckung erhalten.

Der Kultursektor begrüsst die Entscheide des Parlaments zum Covid-19-Gesetz zum grössten Teil. Eine Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen für die Kultur ist für den Erhalt der kulturellen Vielfalt unverzichtbar. Kulturschaffende, Veranstaltende und Dienstleistende rund um den Kulturbetrieb passen sich der neuen Situation an und versuchen, wenn immer möglich, wieder Kultur anzubieten. Doch eine Normalisierung des Kulturbetriebes ist immer noch in weiter Ferne, und zehntausende Personen und Unternehmen bleiben wirtschaftlich existenziell bedroht.

» Hier geht es zu der Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 25. September

» Hier geht es zu den Erläuterungen der Taskforce Culture vom 25. September

 

 

Aarau, 8. September 2020

Herbstsession der eidgenössischen Räte: Die wichtigsten Anliegen der Schweizer Kulturbranche zum Covid-19-Gesetz

  1. Es ist richtig und wichtig, dass Kultur im Covid-19-Gesetz geregelt (bleibt) > denn im Kulturbereich ist kein Normalbetrieb in Sicht.

  2. Die vorgesehenen Gelder für Ausfallentschädigungen sind angesichts der düsteren Prognose auf mindestens CHF 150 Mio. CHF zu erhöhen > Die Umsatzeinbussen betragen im laufenden Jahr 80-100%.

  3. Die Nothilfe für Kulturschaffende durch Suisseculture Sociale muss weitergeführt werden. Eine Erhöhung auf 50 Millionen ist nötig, insbesondere falls der Corona-Erwerbsersatz für Selbstständige oder die Kurzarbeitsentschädigung für befristet Angestellte nicht weitergeführt werden sollte.

  4. Aufgrund der zu knappen Mittel müssen die gesamtwirtschaftlichen Massnahmen unbedingt bis mind. Ende 2021 kulturfreundlich ausgestaltet sein.

  5. Die Kurzarbeitsentschädigung muss weitergeführt werden, auch für Personen in befristeten Arbeitsverhältnissen, mit Arbeit auf Abruf sowie für Projektaufträge oder Gagen.

  6. Der Corona-Erwerbsersatz für Selbstständige und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung muss mindestens sechs Monate über das Ende der Massnahmen hinaus weitergeführt werden und die Beschränkung auf Härtefälle sowie die Lohngrenze gilt es aufzuheben bzw. soll bei CHF 90'000.00 gedeckelt werden.

  7. Der Bundesrat soll für die Milderung der wirtschaftlichen Folgen die Unternehmen im Eventbereich, wie Eventtechnik-Unternehmen, Eventagenturen, Unternehmen im Bereich der temporären Bauten (Tribünenbauer, Zeltbauer), sowie Eventdienstleister im Bereich von Mobiliar und Geschirr, usw. mit A-Fonds-Perdu-Beiträgen unterstützen.

  8. Der Bundesrat soll sicherstellen, dass für Veranstaltungen eine angemessene Ausfallversicherung oder eine vergleichbare Massnahme zur Verfügung steht > Er richtet dafür einen Garantiefonds ein oder orientiert sich an bereits bestehenden Poollösungen wie der Absicherung gegen Nuklear- oder Elementarschäden.

  9. Verlängerung der Rahmenfristen und Beitragszeiten für Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen und mit häufig wechselnden Arbeitgebern auf vier Jahre.

  10. Bei der Umsetzung des Gesetzes müssen die massgeblichen Dachverbände zwingend einbezogen werden.

» Hier geht es zum Schreiben der Taskforce Culture an die Mitglieder des National- sowie Ständerats.

 

 

Aarau, 27. August 2020

Covid-19-Gesetz: Der Kultursektor braucht die Annahme und eine gezielte Umsetzung

Der Bundesrat hat das » Covid-19-Gesetz und die Botschaft zum Gesetz verabschiedet.

Erfreulich ist, dass die Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich im Gesetz festgehalten sind. Das heisst, dass das Gesetz dem Bundesrat die Kompetenz erteilt, Kulturunternehmen, Kulturschaffende sowie Kulturvereine im Laienbereich weiterhin mit Finanzhilfen zu unterstützen.

Das Gesetz wird gegenwärtig in verschiedenen Kommissionen des National- sowie Ständerats vorbesprochen und kommt dann in der Herbstsession ins Parlament. Die Taskforce Culture (der SMR arbeitet in dieser Taskforce mit) hat gestern in diesem Zusammenhang eine » Medienmitteilung verschickt.

Wichtig sind insbesondere folgende Punkte:

  • Der Kultursektor braucht die Annahme und eine zielgerichtete Umsetzung des Covid-19-Gesetzes.
  • Die im Gesetz vorgesehenen Mittel für die Kulturmassnahmen werden nur ausreichen, wenn die Kulturschaffenden und -unternehmen weiterhin auch von der Erwerbsausfall- und der Kurzarbeitsentschädigung mitgetragen werden.
  • Es braucht eine gute Versicherungslösung, damit eine möglichst breite Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebes begünstigt wird und neue Veranstaltungen mit kalkulierbarem Risiko geplant werden können (Versicherung für Veranstaltungen, die aufgrund epidemiologischer Entwicklungen abgesagt werden müssen).
  • Wünschenswert ist ein besserer und vor allem frühzeitiger Einbezug der Kulturverbände auf Verwaltungsebene.

 

 

Aarau, 10. Juli 2020

Vernehmlassung zum Covid-19-Gesetz: Stellungnahme des Kultursektors

Die Kultur war als eine der ersten Branchen von den Covid-19-Massnahmen betroffen, und auch aktuell ist der Kultursektor noch weit vom Normalbetrieb entfernt. Veranstaltungen gehören zum Kerngeschäft der Kultur und sind wegen der Folgen der Covid-19-Krise zu einem noch grösseren Hochrisikogeschäft geworden, als sie im Normalbetrieb schon sind. Daher ist es unabdingbar, dass das dringliche Bundesgesetz verbindliche Regeln zur Kultur enthält. Der Kultursektor unterstützt den Entwurf des Bundesrates entschieden: Ohne Weiterführung der Unterstützung von Kulturschaffenden sowie Kulturunternehmen und ihrer relevanten Strukturen, droht ein Kahlschlag in allen Bereichen des Kultursektors.

In einem ausserordentlichen Effort hat die verbandsübergreifende Taskforce Culture eine Stellungnahme für den schweizerischen Kultursektor erarbeitet und der Bundeskanzlei eingereicht. 84 Kulturverbände und Stiftungen haben unterzeichnet. Damit gelingt der stark gebeutelten Schweizer Kulturbranche in der kurzen Vernehmlassungsfrist von 3 Wochen ein einstimmiges, starkes Zeichen.

» Hier geht es zur Stellungnahme des Kultursektors vom 10. Juli 2020

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 10. Juli 2020

 

 

Aarau, 30. Juni 2020

Der Kultur- und Veranstaltungssektor der Schweiz braucht eine Verlängerung der Kurzarbeits- sowie der Erwerbsersatzentschädigungen

Ohne Vorwarnung wurde am 20. Mai beschlossen, dass die Kurzarbeitsentschädigung für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung per Ende Mai eingestellt wird. Zudem wurde auch der Zugang zur Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Selbstständigerwerbende per Mitte Mai stark eingeschränkt. Der Kultur- und Veranstaltungssektor ruft den Bundesrat auf, diese gesamtwirtschaftlichen Massnahmen noch vor der Sommerpause zu verlängern und zu sichern, damit ein Kahlschlag im Kultursektor verhindert und die kulturelle Vielfalt in der Schweiz erhalten bleibt. Denn: Es ist noch kein «Normalbetrieb» in Sicht.

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture

 

 

Aarau, 23. Juni 2020

Taskforce Culture

Die Taskforce Culture hat neu eine Webseite: https://taskforceculture.ch

 

 

 

Aarau, 3. Juni 2020

Appell zur Sommersession: Die Kulturbranche braucht jetzt die Unterstützung des Parlaments!

Zum Beginn der Sommersession wendet sich die Kulturbranche der Schweiz an das Parlament. Wir brauchen weiterhin die Unterstützung des Bundes und der Kantone. Deshalb zählen wir auf das Parlament und darauf, dass der speziellen Situation der Kulturschaffenden und Kulturunternehmen in dieser vorsichtigen Öffnungsphase Rechnung getragen wird, mit Werkzeugen, die die Bedürfnisse unserer Bereiche auch tatsächlich erfassen! Denn: «Ohne Unterstützung stirbt die kulturelle Vielfalt in der Schweiz».

» Hier geht es zum Appell der Kulturverbände

 

 

Aarau, 2. Juni 2020

Lockerungen für Veranstaltungen, Proben, Vereinstätigkeiten

Der Bundesrat hat es in seiner » Medienmitteilung vom 27. Mai 2020 mitgeteilt: Ab dem 6. Juni 2020 werden die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus weitgehend gelockert. Dies hat der Bundesrat aufgrund der positiven epidemiologischen Entwicklung an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 beschlossen.

Ab dem 6. Juni sind private und öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen erlaubt. Dazu gehören etwa Familienanlässe, Messen, Konzerte, Theatervorstellungen oder Filmvorführungen, aber auch politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen. Der Bundesrat wird am 24. Juni 2020 über das weitere Vorgehen bei Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen und weitere Lockerungen beschliessen. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben bis am 31. August 2020 untersagt.

Bedingung ist, dass für alle Einrichtungen und Veranstaltungen Schutzkonzepte vorhanden sind. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Können die Distanzregeln nicht eingehalten werden, muss die Nachverfolgung enger Personenkontakte (Contact Tracing) sichergestellt sein, etwa mit Präsenzlisten.

 

 

Aarau, 14. Mai 2020

Verlängerung der COVID-Verordnung Kultur bis am 20. September 2020

Der Bundesrat hat entschieden, dass die kulturspezifischen Massnahmen bis am 20. September verlängert werden. Das heisst, dass

(1) Kulturelle Unternehmen,
(2) Kulturschaffende, sowie
(3) Kulturvereine im Laienbereich 

weiterhin, falls die Voraussetzungen erfüllt sind, Gesuche um Unterstützung einreichen können. Diesbezüglich Informationen sind der Webseite des Bundesamts für Kultur BAK zu entnehmen: https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/themen/covid19/massnahmen-covid19.html

Eine Übersicht über die Massnahmen für professionelle Musikerinnen und Musiker bietet beispielsweise der » Leitfaden des Schweizerischen Musikerverbands SMV

 

 

Aarau, 13. Mai 2020

Schutzkonzepte

Die schrittweise Lockerung der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus wird mit Schutzkonzepten begleitet. Die zuständigen Branchen müssen gemäss Vorgaben des Bundes Branchenschutzkonzepte selbst erstellen.

 

 

 Aarau, 4. Mai 2020

Der Kultursektor braucht eine Fortsetzung der Covid-19 Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Kulturverbände und des SMR vom 1. Mai 2020 

 

 

Aarau, 6. April 2020

COVID-Unterstützung für den Kultursektor: Gesuche können eingereicht werden

Der Bundesrat hat am 20.03.2020 ein umfassendes Massnahmenpaket beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus abzufedern. Ergänzend zu den gesamtwirtschaftlichen Massnahmen, die auch die kulturellen Akteurinnen und Akteure in Anspruch nehmen können, wurden für den Kultursektor spezifische Massnahmen erarbeitet.

Dabei wurden drei Anspruchsgruppen für die Massnahmen definiert:

(1) Kulturelle Unternehmen
(2) Kulturschaffende

(3) Kulturvereine im Laienbereich

Das Bundesamt für Kultur BAK hat heute online Informationen zur Umsetzung der Massnahmen im Kulturbereich publiziert. Ab sofort und bis und mit 20. Mai 2020 können Gesuche eingereicht werden. Unter folgendem Link finden sich die Informationen des BAK über alle Massnahmen, die je nach Ausgangslage in Anspruch genommen werden können. Sie finden dort auch Angaben darüber, wo die entsprechenden Gesuche eingereicht werden müssen:

» https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/themen/covid19.html

Eine Übersicht über die Massnahmen für Musikerinnen und Musiker bietet des Weitern der » Leitfaden des Schweizerischen Musikerverbands SMV

Eine schematische Darstellung der Massnahmen für Musikerinnen und Musiker findet sich auf der »Webseite von SONART

 

Wichtige Links und weiterführende Informationen

» Interview mit Rosmarie Quadranti, Präsidentin SMR, zur aktuellen Lage der Kulturschaffenden (SRF2 Kultur, 13. März 2020
» Informationen des BAG (zu Fragen der Gesundheit)
»Juristische und praktische Informationen für Vereine (vitamin B)

 

Aarau, 21. März 2020

Notfallmassnahmen des Bundesrats zur Rettung des Kultursektors

Der Kultur- und Veranstaltungssektor bedankt sich beim Bundesrat für die getroffenen Notfallmassnahmen zur Rettung des Sektors.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kulturschaffenden sowie der Veranstaltungsbranche haben mit grosser Hoffnung den am 20. März beschlossenen Notfallmassnahmen des Bundesrates entgegengeblickt – die Branche wurde von den aktuellen Entwicklungen besonders hart getroffen, da für die meisten Akteurinnen und Akteure jegliche Einnahmemöglichkeiten innert kurzer Zeit weggefallen sind, demgegenüber aber hohe Kosten verbleiben. Auch mit den getroffenen Massnahmen wird die Branche selbst bei optimistischer Betrachtung ein bis zwei Jahre benötigen, um den Stand vor der Corona-Krise wieder zu erreichen.

Dennoch betrachtet die Branche die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen für den Moment als angebracht und angemessen. Der Bundesrat hat klar gemacht, dass er die Hilferufe der Kulturschaffenden und Veranstaltenden gehört hat und dass er bereit ist, substantielle Unterstützung spezifisch für diesen Sektor zu leisten:

- Soforthilfen für Kulturunternehmen und Kulturschaffende
- Ausfallsentschädigungen für Kulturunternehmen und Kulturschaffende
- Unterstützung von Kulturvereinen im Laienbereich

» Hier geht es zur Medienmitteilung des Kultursektors vom 21. März 2020

 

Aarau, 19. März 2020

Massnahmen des Bundesrats

Die vom Bund getroffenen Massnahmen zur Eindämmung des Coronaviruses haben auf wirtschaftlicher Ebene einschneidende Wirkungen. Unzählige im Musik- und Kulturbereich Tätige sehen ihre Existenz akut bedroht und/oder befinden sich bereits in einer Notlage. Die Zeit drängt und rasche und unbürokratische Lösungen müssen vom Bund nun schnell gefunden werden, damit der Kultursektor nicht nachhaltig und für lange Zeit geschädigt wird. Einmal zerstörte Strukturen lassen sich nur sehr schwer wieder aufbauen.

Es wird erwartet, dass der Bundesrat morgen Freitag, 20. März 2020 an einer PK u.a. auch darüber informieren wird, wie dem Kultursektor konkret geholfen werden soll.

  

 

Aarau, 16. März 2020

Coronavirus: Der Schweizer Kultursektor steht zusammen!

Das Veranstaltungsverbot trifft den Musiksektor sehr hart. Betroffen sind alle Bereiche des Musiklebens, insbesondere die Profis, die Laien und die Musikwirtschaft. Wie sich die Situation im Bildungs- und Forschungsbereich und im Musiksektor insgesamt entwickeln wird, lässt sich zur Zeit noch nicht sagen. Bereits jetzt zeigen sich jedoch grosse finanzielle Verluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kulturschaffenden sowie der Veranstaltungsbranche haben sich am 12. März 2020 in Bern zu einer Anhörung mit dem Bundesamt für Kultur BAK und der Pro Helvetia getroffen. Gemeinsames Ziel ist, die vielfältige Schweizer Kulturlandschaft sowie ihre Orte, Veranstalter und Arbeitsplätze zu erhalten. Dafür müssen und wollen alle Akteurinnen und Akteure am gleichen Strick ziehen. Schnell greifende Massnahmen sind nötig, um Schäden wegen der «Coronakrise» zu verhindern oder zumindest abzumildern, die die Branche im Speziellen, aber auch die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Landes nachhaltig treffen können.

Ziel der Massnahmen ist der Erhalt der vielfältigen Schweizer Kulturlandschaft und ihrer Orte und Arbeitsplätze, auch im Bereich der Laienkultur!

Der Bundesrat beschloss am 13. März 2020 verschiedene Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. Diese Massnahmen gelten für alle Branchen und damit auch für den Kultursektor. Ergänzend dazu wird das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dem Bundesrat rasch eine neue Gesetzesgrundlage vorlegen, die Massnahmen zur Milderung von Härtefällen im Kulturbereich vorsehen wird. Über die konkrete Ausgestaltung der spezifischen Massnahmen für den Kulturbereich wird der Bundesrat nach deren Verabschiedung informieren.

» Hier geht es zur Medienmitteilung des Kultursektors vom 12. März 2020