Coronavirus Covid-19: Aktuelle Entwicklungen auf kulturpolitischer Ebene

 

 

Aarau, 10. Juli 2020

Vernehmlassung zum Covid-19-Gesetz: Stellungnahme des Kultursektors

Die Kultur war als eine der ersten Branchen von den Covid-19-Massnahmen betroffen, und auch aktuell ist der Kultursektor noch weit vom Normalbetrieb entfernt. Veranstaltungen gehören zum Kerngeschäft der Kultur und sind wegen der Folgen der Covid-19-Krise zu einem noch grösseren Hochrisikogeschäft geworden, als sie im Normalbetrieb schon sind. Daher ist es unabdingbar, dass das dringliche Bundesgesetz verbindliche Regeln zur Kultur enthält.

» Hier geht es zur Stellungnahme des Kultursektors vom 10. Juli 2020

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture vom 10. Juli 2020

 

 

Aarau, 30. Juni 2020

Der Kultur- und Veranstaltungssektor der Schweiz braucht eine Verlängerung der Kurzarbeits- sowie der Erwerbsersatzentschädigungen

Ohne Vorwarnung wurde am 20. Mai beschlossen, dass die Kurzarbeitsentschädigung für Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung per Ende Mai eingestellt wird. Zudem wurde auch der Zugang zur Corona-Erwerbsersatzentschädigung für Selbstständigerwerbende per Mitte Mai stark eingeschränkt. Der Kultur- und Veranstaltungssektor ruft den Bundesrat auf, diese gesamtwirtschaftlichen Massnahmen noch vor der Sommerpause zu verlängern und zu sichern, damit ein Kahlschlag im Kultursektor verhindert und die kulturelle Vielfalt in der Schweiz erhalten bleibt. Denn: Es ist noch kein «Normalbetrieb» in Sicht.

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Taskforce Culture

 

 

Aarau, 23. Juni 2020

Taskforce Culture

Die Taskforce Culture hat neu eine Webseite: https://taskforceculture.ch

 

 

 

Aarau, 22. Juni 2020

Veranstaltungen mit bis zu 1'000 Personen wieder möglich

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder erlaubt. Das Nachverfolgen von Kontakten muss aber stets möglich sein. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren. Die Kantone können diese Grenze auch herabsetzen. Grossveranstaltungen von mehr als 1000 Personen sind ab Anfang September wieder erlaubt, sofern sich die epidemiologische Lage nicht verschlechtert. Dabei müssen die Teilnehmenden ebenfalls in Sektoren aufgeteilt werden. Der Bundesrat hat zudem die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs aufgehoben.

Bedingung ist, dass für alle Einrichtungen und Veranstaltungen » Schutzkonzepte vorhanden sind.

Weiter Informationen finden sich auf der » Webseite des Bundesamts für Gesundheit

 

 

 

Aarau, 3. Juni 2020

Appell zur Sommersession: Die Kulturbranche braucht jetzt die Unterstützung des Parlaments!

Zum Beginn der Sommersession wendet sich die Kulturbranche der Schweiz an das Parlament. Wir brauchen weiterhin die Unterstützung des Bundes und der Kantone. Deshalb zählen wir auf das Parlament und darauf, dass der speziellen Situation der Kulturschaffenden und Kulturunternehmen in dieser vorsichtigen Öffnungsphase Rechnung getragen wird, mit Werkzeugen, die die Bedürfnisse unserer Bereiche auch tatsächlich erfassen! Denn: «Ohne Unterstützung stirbt die kulturelle Vielfalt in der Schweiz».

» Hier geht es zum Appell der Kulturverbände

 

 

Aarau, 2. Juni 2020

Lockerungen für Veranstaltungen, Proben, Vereinstätigkeiten

Der Bundesrat hat es in seiner » Medienmitteilung vom 27. Mai 2020 mitgeteilt: Ab dem 6. Juni 2020 werden die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus weitgehend gelockert. Dies hat der Bundesrat aufgrund der positiven epidemiologischen Entwicklung an seiner Sitzung vom 27. Mai 2020 beschlossen.

Ab dem 6. Juni sind private und öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen erlaubt. Dazu gehören etwa Familienanlässe, Messen, Konzerte, Theatervorstellungen oder Filmvorführungen, aber auch politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen. Der Bundesrat wird am 24. Juni 2020 über das weitere Vorgehen bei Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen und weitere Lockerungen beschliessen. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben bis am 31. August 2020 untersagt.

Bedingung ist, dass für alle Einrichtungen und Veranstaltungen » Schutzkonzepte vorhanden sind. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Können die Distanzregeln nicht eingehalten werden, muss die Nachverfolgung enger Personenkontakte (Contact Tracing) sichergestellt sein, etwa mit Präsenzlisten.

 

 

Aarau, 14. Mai 2020

Verlängerung der COVID-Verordnung Kultur bis am 20. September 2020

Der Bundesrat hat entschieden, dass die kulturspezifischen Massnahmen bis am 20. September verlängert werden. Das heisst, dass

(1) Kulturelle Unternehmen,
(2) Kulturschaffende, sowie
(3) Kulturvereine im Laienbereich 

weiterhin, falls die Voraussetzungen erfüllt sind, Gesuche um Unterstützung einreichen können. Diesbezüglich Informationen sind der Webseite des Bundesamts für Kultur BAK zu entnehmen: https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/themen/covid19/massnahmen-covid19.html

Eine Übersicht über die Massnahmen für professionelle Musikerinnen und Musiker bietet beispielsweise der » Leitfaden des Schweizerischen Musikerverbands SMV

 

 

Aarau, 13. Mai 2020

Schutzkonzepte

Die schrittweise Lockerung der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus wird mit Schutzkonzepten begleitet. Die zuständigen Branchen müssen gemäss Vorgaben des Bundes Branchenschutzkonzepte selbst erstellen.

» Schutzkonzepte für den Musiksektor / Übersicht über die Schutzkonzepte im Kultursektor

 

 

  Aarau, 4. Mai 2020

Der Kultursektor braucht eine Fortsetzung der Covid-19 Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

» Hier geht es zur Medienmitteilung der Kulturverbände und des SMR vom 1. Mai 2020 

 

 

Aarau, 6. April 2020

COVID-Unterstützung für den Kultursektor: Gesuche können eingereicht werden

Der Bundesrat hat am 20.03.2020 ein umfassendes Massnahmenpaket beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus abzufedern. Ergänzend zu den gesamtwirtschaftlichen Massnahmen, die auch die kulturellen Akteurinnen und Akteure in Anspruch nehmen können, wurden für den Kultursektor spezifische Massnahmen erarbeitet.

Dabei wurden drei Anspruchsgruppen für die Massnahmen definiert:

(1) Kulturelle Unternehmen
(2) Kulturschaffende

(3) Kulturvereine im Laienbereich

Das Bundesamt für Kultur BAK hat heute online Informationen zur Umsetzung der Massnahmen im Kulturbereich publiziert. Ab sofort und bis und mit 20. Mai 2020 können Gesuche eingereicht werden. Unter folgendem Link finden sich die Informationen des BAK über alle Massnahmen, die je nach Ausgangslage in Anspruch genommen werden können. Sie finden dort auch Angaben darüber, wo die entsprechenden Gesuche eingereicht werden müssen:

» https://www.bak.admin.ch/bak/de/home/themen/covid19.html

Eine Übersicht über die Massnahmen für Musikerinnen und Musiker bietet des Weitern der » Leitfaden des Schweizerischen Musikerverbands SMV

Eine schematische Darstellung der Massnahmen für Musikerinnen und Musiker findet sich auf der »Webseite von SONART

 

Wichtige Links und weiterführende Informationen

» Interview mit Rosmarie Quadranti, Präsidentin SMR, zur aktuellen Lage der Kulturschaffenden (SRF2 Kultur, 13. März 2020
» Informationen des BAG (zu Fragen der Gesundheit)
»Juristische und praktische Informationen für Vereine (vitamin B)

 

Aarau, 21. März 2020

Notfallmassnahmen des Bundesrats zur Rettung des Kultursektors

Der Kultur- und Veranstaltungssektor bedankt sich beim Bundesrat für die getroffenen Notfallmassnahmen zur Rettung des Sektors.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kulturschaffenden sowie der Veranstaltungsbranche haben mit grosser Hoffnung den am 20. März beschlossenen Notfallmassnahmen des Bundesrates entgegengeblickt – die Branche wurde von den aktuellen Entwicklungen besonders hart getroffen, da für die meisten Akteurinnen und Akteure jegliche Einnahmemöglichkeiten innert kurzer Zeit weggefallen sind, demgegenüber aber hohe Kosten verbleiben. Auch mit den getroffenen Massnahmen wird die Branche selbst bei optimistischer Betrachtung ein bis zwei Jahre benötigen, um den Stand vor der Corona-Krise wieder zu erreichen.

Dennoch betrachtet die Branche die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen für den Moment als angebracht und angemessen. Der Bundesrat hat klar gemacht, dass er die Hilferufe der Kulturschaffenden und Veranstaltenden gehört hat und dass er bereit ist, substantielle Unterstützung spezifisch für diesen Sektor zu leisten:

- Soforthilfen für Kulturunternehmen und Kulturschaffende
- Ausfallsentschädigungen für Kulturunternehmen und Kulturschaffende
- Unterstützung von Kulturvereinen im Laienbereich

» Hier geht es zur Medienmitteilung des Kultursektors vom 21. März 2020

 

Aarau, 19. März 2020

Massnahmen des Bundesrats

Die vom Bund getroffenen Massnahmen zur Eindämmung des Coronaviruses haben auf wirtschaftlicher Ebene einschneidende Wirkungen. Unzählige im Musik- und Kulturbereich Tätige sehen ihre Existenz akut bedroht und/oder befinden sich bereits in einer Notlage. Die Zeit drängt und rasche und unbürokratische Lösungen müssen vom Bund nun schnell gefunden werden, damit der Kultursektor nicht nachhaltig und für lange Zeit geschädigt wird. Einmal zerstörte Strukturen lassen sich nur sehr schwer wieder aufbauen.

Es wird erwartet, dass der Bundesrat morgen Freitag, 20. März 2020 an einer PK u.a. auch darüber informieren wird, wie dem Kultursektor konkret geholfen werden soll.

  

Aarau, 16. März 2020

Coronavirus: Der Schweizer Kultursektor steht zusammen!

Das Veranstaltungsverbot trifft den Musiksektor sehr hart. Betroffen sind alle Bereiche des Musiklebens, insbesondere die Profis, die Laien und die Musikwirtschaft. Wie sich die Situation im Bildungs- und Forschungsbereich und im Musiksektor insgesamt entwickeln wird, lässt sich zur Zeit noch nicht sagen. Bereits jetzt zeigen sich jedoch grosse finanzielle Verluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kulturschaffenden sowie der Veranstaltungsbranche haben sich am 12. März 2020 in Bern zu einer Anhörung mit dem Bundesamt für Kultur BAK und der Pro Helvetia getroffen. Gemeinsames Ziel ist, die vielfältige Schweizer Kulturlandschaft sowie ihre Orte, Veranstalter und Arbeitsplätze zu erhalten. Dafür müssen und wollen alle Akteurinnen und Akteure am gleichen Strick ziehen. Schnell greifende Massnahmen sind nötig, um Schäden wegen der «Coronakrise» zu verhindern oder zumindest abzumildern, die die Branche im Speziellen, aber auch die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Landes nachhaltig treffen können.

Ziel der Massnahmen ist der Erhalt der vielfältigen Schweizer Kulturlandschaft und ihrer Orte und Arbeitsplätze, auch im Bereich der Laienkultur!

Der Bundesrat beschloss am 13. März 2020 verschiedene Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. Diese Massnahmen gelten für alle Branchen und damit auch für den Kultursektor. Ergänzend dazu wird das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dem Bundesrat rasch eine neue Gesetzesgrundlage vorlegen, die Massnahmen zur Milderung von Härtefällen im Kulturbereich vorsehen wird. Über die konkrete Ausgestaltung der spezifischen Massnahmen für den Kulturbereich wird der Bundesrat nach deren Verabschiedung informieren.

» Hier geht es zur Medienmitteilung des Kultursektors vom 12. März 2020

Presse

Schweizer Musikzeitung SMZ

Der Schweizer Musikrat und seine Mitglieder berichten gemeinsam mit der IG Chorama in jeder Ausgabe der » Schweizer Musikzeitung aus dem Musikleben.