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Algorithmen entscheiden, was wir hören. Die Schweiz verliert dabei.

  • vor 13 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Wer heute Musik entdeckt, tut dies meist über Streaming-Plattformen. Doch was dort sichtbar wird, ist längst nicht nur eine Frage von Qualität oder Vielfalt. Eine neue europäische Studie zeigt: Algorithmen, Playlists und Sprachräume bestimmen zunehmend, welche Musik gehört wird – und welche unsichtbar bleibt.


Für die Schweiz ist diese Entwicklung besonders relevant. Als kleines Land mit vier Sprachregionen verfügt sie über eine aussergewöhnlich vielfältige Musiklandschaft. Gleichzeitig erschweren genau diese Sprachgrenzen die digitale Sichtbarkeit des Schweizer Musikschaffens.


Die Studie kommt zu einem klaren Schluss: Nicht das Angebot entscheidet, sondern die Auffindbarkeit. In einer Zeit, in der immer mehr Musik produziert wird und Künstliche Intelligenz die Menge zusätzlich erhöht, wird die Frage zentral: Wer wird überhaupt noch gehört?


Gemeinsam mit IndieSuisse und SONART nimmt der Schweizer Musikrat die Ergebnisse zum Anlass, auf die kultur- und wirtschaftspolitische Bedeutung von Sichtbarkeit im digitalen Raum aufmerksam zu machen.


Zur Medienmitteilung →


 
 
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