Die Schweiz sagt Ja zur medialen Bühne.
- vor 15 Stunden
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Mit einem Nein-Anteil von fast 62 Prozent hat die Schweizer Stimmbevölkerung die SRG-Halbierungsinitiative deutlich abgelehnt.
Dieses Resultat ist ein starkes Signal: Die Schweiz will eine lebendige, vielfältige Medienlandschaft – und sie will, dass Musik, Kultur und Kreativität weiterhin eine Bühne haben.
Für das Schweizer Musikschaffen ist dieser Entscheid von grosser Bedeutung. Radio, Fernsehen und digitale Plattformen der SRG sind heute zentrale Orte, an denen Schweizer Musik sichtbar und hörbar wird: in Konzertübertragungen, Porträts, Festivalberichten, Talentformaten oder Dokumentationen. Sie schaffen Öffentlichkeit für ein Musikleben, das sonst oft nur lokal wahrgenommen würde.
Die Abstimmung zeigt: Viele Menschen haben verstanden, dass es hier um mehr ging als um eine medienpolitische Detailfrage. Es ging um kulturelle Sichtbarkeit, um sprachregionale Vielfalt und um die Frage, ob ein Land seine eigene Musik auch hören will.
Der Schweizer Musikrat bedankt sich bei allen Musikerinnen und Musikern, Ensembles, Verbänden, Veranstaltern und Kulturinstitutionen, die sich in den letzten Monaten engagiert haben – auf Bühnen, in Proberäumen, in Gesprächen und in den sozialen Medien.
Mit der Kampagne «Wo die Musik spielt» haben wir gemeinsam gezeigt, wie breit die musikalische Schweiz ist – und wie wichtig ihre mediale Bühne bleibt.
Der Entscheid von gestern ist deshalb nicht nur ein Nein zu einer Initiative. Er ist ein Ja zur kulturellen Öffentlichkeit dieses Landes.
Und er erinnert uns daran:Wo die Musik spielt, hört die Schweiz hin.
